Eine Führung durch die Gruppenausstellung „Schriftkunst und Tuschespuren“ bot einen spannenden Einblick

Die Besucher hören den Ausführungen gespannt zu

 

Die auf den ersten Blick scheinbare Leichtigkeit der japanischen Schriftkunst mag zur Annahme verleiten, dass diese traditionelle Kunst schnell zu meistern sei. Tatsächlich aber bedarf es jahrelanger berharrlicher Übung um sich in der Kalligraphie zu verwirklichen.

Um die Schriftkunst interessierten Besuchern näher zu bringen fand am 21. April eine Führung durch die laufende Gruppenausstellung „Schriftkunst und Tuschespuren“ statt. Die Meisterin der Schriftkunst Suishû T. Klopfenstein-Arii führte zusammen mit anwesenden Schriftkünstlerinnen und Schriftkünstlern die zahlreichen Gäste in die japanische Kalligraphie ein.

Nach allgemeinen Erläuterungen zur Schriftkunst und zu Tuschespuren wurden die Werke von den einzelnen Künstlerinnen und Künstlern vorgestellt. Diese haben auf sehr persönliche Weise über ihr Verhältnis zur Kalligraphie gesprochen und auf Aspekte, wie den technischen Schaffungsprozess oder die Wahl und Ausgestaltung des Inhalts ihrer Werke, Bezug genommen. Nach rund zwei Stunden fand die Führung mit spannenden Einblicken und Eindrücken erfolgreich ihr Ende.

Die Ausstellung ist noch bis zum 5. Mai jeweils von Montag bis Samstag geöffnet. Wir laden alle recht herzlich zum Besuch der Ausstellung und der Finissage am 5. Mai um 14 Uhr ein.

Mehr Informationen zu den Programmpunkten der Finissage finden Sie auf dem Flyer hier .

 

Den Besuchern werden die Tuschespuren des Zen-Mönchs Yamakawa Sôgen Rôshi nähergebracht

 

Die Meisterin der Schriftkunst Suishû T. Klopfenstein gibt Erklärungen zu ihrem Werk

 

Eine Schriftkünstlerin informiert die Besucher über ihr Werk

 

Auch auf die Schriftzeichen wurde eingangen