Vortrag: «Die historische Entwicklung des Kimonos»

Soyu Mukai, Teemeisterin der Urasenke-Schule

Begleitveranstaltung zur Kalligraphie Ausstellung
10-jähriges Jubiläum der Schule Shogei Hakuyokai Zürich

Sa, 21. September, 14:30

 

 

 

 

Die Entwicklung der traditionellen japanischen Kleidung, des Kimonos, geht zurück auf die Heian-Periode (10. Jh). Aus einer ursprünglich chinesischen Kleidungsform entwickelte sich damals die so genannte Zwölf-Schichten-Tracht junihitoe und anschliessend der kosode, eine Vorform des heutigen Kimonos.

Die wichtigsten Entwicklungen, die zum Kimono in seiner heutigen Form und Gestaltung führten, fanden jedoch in der Edo-Periode (1603-1868) statt. Es war eine Zeit der kreativen Freiheiten und brachte viele Neuerungen in manchen Bereichen der japanischen Kunst hervor. Davon wurde auch die Modeschöpfung stark beeinflusst und neue Muster und Farbkombinationen verdrängten die bis anhin verwendeten, ursprünglich chinesischen, Verzierungen.

Einen wichtigen Anteil an dieser Entwicklung hatten dabei auch Maler wie Miyazaki Yuzensai (ca. 1654-1736) und Ogata Kôrin (1658-1716). Diese entwarfen einzigartige Kimono-Muster, welche bis auf den heutigen Tag in Verwendung sind und immer noch sehr geschätzt werden.

 

 

Eintritt frei

Voranmeldung: 031 305 15 70

Japan Information and Cultural Center (JICC)

Engestrasse 43, 3012 Bern