Grusswort von S.E. Herr Botschafter Komatsu

Message de S.E. Monsieur l'Ambassadeur Komatsu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Besucher der Homepage der Botschaft von Japan in der Schweiz

 

 

Seit ich mein Amt als Botschafter von Japan in der Schweiz Ende September des letzten Jahres angetreten habe, sind über sechs Monate vergangen. Wie ich bereits in meinem auf dieser Web-Seite publizierten Grusswort zu Beginn meines Mandates dargelegt habe, handelt es sich um meinen zweiten Aufenthalt in der Schweiz, da ich einmal vor etwa zwanzig Jahren bei der Ständigen Vertretung Japans bei den Internationalen Organisationen in Genf akkreditiert gewesen bin. Obwohl Genf und Bern zwei sprachlich verschiedene Regionen darstellen und sich auch hinsichtlich ihrer Geschichte unterscheiden, freut es mich, in Bern erneut die schönen Seiten der Schweiz, wie die Freundlichkeit der Leute und die prächtige Natur, geniessen zu dürfen.

 

 

            Im Zeitpunkt meines Amtsantrittes in der Schweiz verschärfte sich die Finanzkrise, die mit der Subprime-Krise in den USA begonnen hatte und schwarze Wolken über die Weltwirtschaft treibt.  

 

            Innerhalb der internationalen Gemeinschaft, in welcher neben der Wirtschaftskrise weitere schwierige Probleme bestehen, weisen die verschiedenen Länder aufgrund der Globalisierung viele Gemeinsamkeiten auf, obwohl auch länderspezifische Probleme existieren. Japan und Europa sind als führende Staaten aufgefordert, in verschiedenen Bereichen wie in der Politik und der Wirtschaft zusammenzuarbeiten.

 

 

            Während einer Reise nach Europa hielt der japanische Premierminister Taro Aso am 5. Mai an der Humboldt Universität in Berlin einen umfassenden Vortrag über Politik mit dem Titel „A Japan – Europe Partnership to Surmount Global Challenges“. In seiner Rede unterstrich der Premierminister die „Unumgänglichkeit“ einer Partnerschaft zwischen Europa und Japan. Es ist selbstverständlich, dass nicht nur die Europäische Union sondern auch andere wichtige Europäische Staaten wie die Schweiz gemeint sind, wenn hier von Europa die Rede ist.

 

            Am Schluss seiner Rede erwähnte Premierminister Aso folgende Zielsetzungen, die es anzustreben gilt: 1) Eine freie Gesellschaft, in welcher Leistung belohnt und die individuelle Entfaltung gefördert werden, 2) eine Gesellschaft, in welcher der Reichtum der Vielfalt aufgrund der Geschichte und der Kultur respektiert wird, 3) eine Gesellschaft, in welcher das Gleichgewicht zwischen Konkurrenz und Regulierung gehalten wird, und in welcher der Einzelne ohne Sorgen leben kann. Insbesondere während meines zweiten Mandats in der Schweiz bin ich zur Überzeugung gelangt, dass diese Punkte die wichtigsten Gemeinsamkeiten zwischen der Schweiz und Japan darstellen.

 

 

            An verschiedenen Stellen auf dieser Homepage wird erwähnt, dass die  Schweiz und Japan zurzeit die bilateralen Beziehungen in verschiedenen Bereichen stärken.

 

            Anlässlich eines Gesprächs zwischen dem japanischen Premierminister Taro Aso und dem Präsidenten der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Hans-Rudolf Merz, am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos im Januar dieses Jahres einigte man sich auf die Stärkung des „strukturierten politischen Dialogs“ zwischen der Schweiz und Japan. Während eines Telefongesprächs zwischen dem japanischen Aussenminister Nakasone und Bundesrätin Calmy-Rey im Februar wurde bestätigt, dass die beiden Länder ihre Zusammenarbeit konsolidieren und diesen  „strukturierten politischen Dialogs“ auf verschiedenen Ebenen führen werden. Dabei sollen Themen wie regionale Konflikte zum Beispiel im Nahen Osten, sowie Globalisierungsprobleme wie die Finanzkrise, die Abrüstung und die Nicht-Verbreitung von Massenvernichtungswaffen erörtert werden.

 

Ich hoffe, dass beide Länder aufgrund der Stärkung des „strukturierten politischen Dialogs“  ihre konkrete Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen vertiefen werden.

 

            Im Zeitpunkt meines Amtsantrittes in der Schweiz waren die Grundzüge eines Abkommens über den Freihandel und die wirtschaftliche Partnerschaft zwischen der Schweiz und Japan (JSFTEPA) vereinbart worden. Im Februar dieses Jahres wurde das Abkommen von Bundesrätin Leuthard und Aussenminister Nakasone in Japan unterzeichnet. Mit dem Abkommen hofft man, dass der Handel zwischen den beiden Ländern und die gegenseitigen Investitionen vereinfacht und mehr liberalisiert, die wirtschaftliche Zusammenarbeit auf verschiedenen Gebieten zum Vorteil beider Länder verstärkt und die Wirtschaft in beiden Ländern vermehrt stimuliert werden.

 

 

            Als Botschafter von Japan in der Schweiz stelle ich mit Freude fest, dass sich aufgrund verschiedener kultureller Anlässe eine wachsende Anzahl Schweizer für die japanische Kultur interessieren. Ohne den Beitrag der in der Schweiz lebenden Japaner wären viele solcher Anlässe nicht möglich. Ich bitte Sie weiterhin um Ihr Verständnis und ihre Zusammenarbeit.

 

Ich fühle mich immer wieder ermutigt, wenn ich Japaner treffe, die hier bei verschiedenen Anlässen aktiv sind, wie zum Beispiel in den japanischen Vereinen und der japanischen Schule. Es ist mir ein Anliegen, die Beziehungen zu meinen Landsleuten in der Schweiz zu pflegen. Bitte zögern Sie nicht, bei allfälligen Problemen die japanische Botschaft zu kontaktieren.

 

 

 

 

                                                              Ichiro Komatsu

                                                              Botschafter von Japan in der Schweiz

                                                              Juni 2009

 

 

* Der Text der Rede von Premierminister Taro Aso „ A Japan – Europe Partnership to Surmount Global Challenges“ kann auf dieser Seite heruntergeladen werden. Ich bitte Sie, die Rede einmal durchzulesen.

 

 

Aux lecteurs du site internet de l’Ambassade du Japon en Suisse,

 

 

Déjà six mois se sont écoulés depuis mon entrée en fonction fin septembre dernier en tant qu’Ambassadeur du Japon en Suisse.  Comme je l’ai noté dans mon message sur ce site internet au début de mon mandat, il s’agit de mon deuxième séjour en Suisse car j’étais déjà en poste il y a une vingtaine d’années à la Mission Permanente du Japon auprès des organisations internationales à Genève.  Bien que Berne et Genève soient des régions linguistiques différentes et se différencient par leur histoire, je peux de nouveau pleinement apprécier à Berne les merveilles de la Suisse telles que la gentillesse des gens ainsi que la beauté de la nature.

 

A peu près au même moment où j’ai débuté mon mandat en Suisse, la crise financière qui avait commencé avec les subprimes aux Etats-Unis s’est aggravée globalement et a provoqué une crise économique mondiale. 

Au sein de la société internationale où des problèmes délicats se sont accumulés en plus de la crise économique, les différents pays partagent en fait beaucoup d’aspects en commun dus à la globalisation bien qu’ils aient chacun leurs propres problèmes.  En tant qu’acteurs principaux de la société internationale, le Japon et l’Europe se doivent de collaborer ensemble dans divers domaines incluant la politique et l’économie. 

 

Lors d’une visite en Europe, le Premier Ministre japonais Taro Aso a tenu le 5 mai à l’Université de Humboldt à Berlin un discours sur la politique globale intitulé : «  A Japan – Europe Partnership to Surmount Global Challenges ».  Dans son discours, le Premier Ministre a souligné qu’un partenariat entre le Japon et l’Europe était « inéluctable ».  Il va sans dire qu’en parlant d’Europe, il entendait non seulement la Communauté Européenne, mais aussi des pays européens importants comme la Suisse.

A la fin de son allocution sur la politique, le Premier Ministre Aso a souligné l’importance d’atteindre les traits (1) d’une société libre où l’effort est récompensé et où les capacités individuelles sont stimulées, (2) d’une société où la richesse de la diversité découlant de l’histoire et la culture est respectée, (3) d’une société où l’équilibre entre la concurrence et la réglementation est maintenu et où l’individu peut vivre en paix.  C’est précisément lors de mon deuxième mandat en Suisse que je me suis rendu compte avec de plus en plus de conviction que ces aspects sont les importants points communs que partagent le Japon et la Suisse.

 

Comme il est mentionné à plusieurs reprises sur ce site internet ; la Suisse et le Japon sont en train de renforcer leurs relations de coopération dans divers domaines. 

Lors de l’entretien du Premier Ministre japonais Taro Aso avec le Président de la Confédération et Conseiller fédéral chargé du Département fédéral des Finances Hans-Rudolf Merz, à l’occasion de la participation du Premier Ministre Taro Aso au Forum de Davos en janvier de cette année, les deux leaders se sont mis d’accord pour mener activement des « dialogues politiques structurés » entre la Suisse et le Japon.  En février, lors d’un entretien téléphonique entre le Ministre des affaires étrangères Nakasone et la Conseillère fédérale Calmy-Rey, il a été confirmé que les deux pays vont consolider leurs relations de collaboration et qu’un dialogue politique à différents niveaux va être mis en vigueur dans le cadre des rencontres sur des conflits régionaux comme la paix au Proche-Orient ou de divers problèmes liés à la globalisation comme la crise financière et économique ou du désarmement et de la non-prolifération.

Je souhaite que le Japon et la Suisse approfondissent concrètement leurs relations de coopération dans divers domaines grâce au raffermissement des « dialogues politiques structurés » entre les deux pays. 

 

L’Accord de libre-échange et de partenariat économique entre la Suisse et le Japon (JSFTEPA), dont les grandes lignes ont été agrées juste au moment où j’ai rejoint mon poste, a été signé en février de cette année entre la Conseillère fédérale Leuthard, en visite au Japon, et le Ministre des affaires étrangères Nakasone.  Grâce à cet accord, il est prévu que le commerce et les investissements entre les deux pays soient libéralisés et facilités, que la coopération économique réciproque se raffermisse dans une grande variété de domaines et que l’économie des deux pays soit ainsi stimulée.

 

En tant qu’Ambassadeur du Japon en Suisse, je suis enchanté de constater que de plus en plus de Suisses se sont épris de la culture japonaise au travers de différents événements culturels japonais.  Ceux-ci ne pourraient pas avoir lieu sans la coopération des citoyens japonais domiciliés en Suisse.  Nous vous remercions d’avance de votre compréhension et de votre coopération dans le futur.

 

Je suis très touché de voir les résidents japonais vivant en Suisse s’activer pour divers événements, en commençant par ceux organisés par les assemblées des clubs de Japonais, des écoles de japonais de chaque région.  Dans le futur et dans la continuité, l’Ambassade souhaiterait renforcer les liens avec les résidents japonais vivant en Suisse.  Pour toute question, n’hésitez pas à contacter l’Ambassade du Japon.

 

                                                                              Ichiro Komatsu

                                                                              Ambassadeur du Japon en Suisse

                                                                  Juin 2009

 

 

* Le texte intégral du discours du Premier Ministre japonais, Taro Aso, «  A Japan – Europe Partnership to Surmount Global Challenges », est présenté sur cette page internet. N’hésitez pas à le lire.

 

 

 

 


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