Bekanntmachung der Empfänger und Emfängerinnen der Auszeichnung durch den japanischen Aussenminister 2018

Am 17. Juli hat das japanische Aussenministerium die Empfängerinnen und Empfänger der Auszeichnung durch den japanischen Aussenminister für das Jahr 2018 bekannt gegeben. Unter den Empfängerinnen und Empfängern befinden sich zwei in der Schweiz lebende Japanerinnen, welche über viele Jahre hinweg einen grossen Beitrag zur Verbreitung der japanischen Sprache in der Schweiz sowie zur Förderung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Japan und der Schweiz geleistet haben.

Sawako MIKI (Kalligraphielehrerin im Kulturprogramm “Japan aktiv erleben”, organisiert durch die Japanische Botschaft in der Schweiz)
Frau Miki hat 1993 in der Schweiz während ihrer Tätigkeit als Japanischlehrerin die “Vereinigung der Japanisch-Lehrkräfte in der Schweiz“ gegründet. Über 11 Jahre hinweg war sie als Präsidentin aktiv und hat einen beträchtlichen Beitrag zur Entwicklung der Vereinigung geleistet. Ferner hat sie sich dafür eingesetzt, dass der „Japan Language Proficiency Test“ im Jahr 2005 auch in der Schweiz eingeführt wurde. Des Weiteren hat sie auch zu Aktivitäten der Japanischen Botschaft in der Schweiz beigetragen. Unter anderem ist sie seit 2012 bei Kulturveranstaltungen von der Japanischen Botschaft als Kalligraphielehrerin tätig. Seit 2013 ist sie als Koordinatorin von „Experience Japan“ verantwortlich. Dabei handelt es sich um eine Informationsveranstaltung, welche durch die Japanische Botschaft organisiert wird und sich zum Ziel setzt, die Attraktivität von Japan für Schweizer Austauschstudentinnen und –studenten zu steigern. Mit diesen Bemühungen leistet sie einen Beitrag zur Verbreitung der japanischen Kultur und zum interkulturellen Austausch von Jugendlichen.  

Michiyo SHIMIZU (Lehrerin an der Japanischen Schule Basel)
Frau Shimizu begleitet das Programm “Jugendaustausch Schweiz - Japan” seit dessen Beginn im Jahr 1984. Diese ermöglicht jährlich einen Austausch zwischen Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe in Osaka und Schülerinnen und Schülern von Basel und weiteren Städten in der Schweiz, bei dem die Teilnehmer für ungefähr 3 Wochen das jeweilig andere Land besuchen. Beginnend mit dem Empfang der japanischen Austauschschülerinnen und –schüler in der Schweiz, der Auswahl und Entsendung der Schweizer Schülerinnen und Schüler nach Japan bis hin zur Durchführung der Programmpunkte in der Schweiz, leistet Frau Shimizu einen grossen Beitrag für das Programm. Neben ihrer Rolle als ehemalige Präsidentin der „Vereinigung der Japanisch-Lehrkräfte in der Schweiz“ mit der sie zur Verbreitung der japanischen Sprache beigetragen hat, gründete sie ferner 2012 eine Vereinigung, welche sich mit der Frage beschäftigt, wie man Kindern, von denen ein Elternteil japanisch ist, die japanische Sprache und Kultur näherbringt. Frau Shimizu leistet somit einen beträchtlichen Beitrag zur japanischen Sprachbildung für Kinder von Japanerinnen und Japanern, die in der Schweiz aufwachsen.

Die Japanische Botschaft in der Schweiz bedankt sich bei Frau Miki und Frau Shimizu für ihre wertvollen Beiträge und die Zusammenarbeit und gratuliert ihnen von Herzen zur Auszeichnung durch den japanischen Aussenminister.