Die Japanische Botschaft lädt herzlich ein zum

JAPAN – ABEND

IN VADUZ

Zum Anlass des Besuchs von S.D. Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein und
Regierungschef Klaus Tschütscher in Japan

 

Freitag, 2. November 2012

im Vaduzer Saal


Dr. Grass-Strasse 3, 9490 Vaduz

 

 

Programm:

17:00 Teezeremonie
18:00 Ikebana (Blumenkunst)
19:00

Apéro mit japanischen
Köstlichkeiten



Eintritt frei


Information:

Japan Information and Cultural Center
JICC— Embassy of Japan
Postfach, 3000 Bern 9
www.ch.emb-japan.go.jp

Tel: +41 (0)31 305 15 70
E-Mail: jicc@br.mofa.go.jp

 

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CHADO – DER TEEWEG

Die Japanische Teezeremonie, oder der Weg des Tees (Chado), entstand, um das Bedürfnis der Menschen nach innerer Ruhe und Ausgeglichenheit zu erfüllen. Ein wahrer Teemeister versteht es, in einem einfachen Teeraum eine Atmosphäre der Besinnung und Konzentration entstehen zu lassen, in der das Betrachten eines Bildes, das Fühlen einer Teeschale und der Genuss einer Tasse grünen Tees zu einem tiefen, Herz und Geist beglückenden Erlebnis wird.

Der pulverisierte, grüne Tee (matcha) wurde anfangs vorwiegend von Mönchen wegen seiner stimulierenden und heilenden Wirkung geschätzt. Später entwickelte sich unter dem berühmtesten Teemeister Japans, Sen no Rikyû (1522 -1591), eine eigenständige Kunstform. Auf Rikyû gehen die vier unumstösslichen Teeregeln zurück, die einen echten Teemenschen in allen Lebenssituationen erfüllen sollten:

Wa Harmonie Text: Katharina Epprecht
Museum Rietberg Zürich
Kei Achtung und Ehrerbietung
Sei Reinheit
Jaku Ruhe und Frieden

 

Soyu Mukai, Urasenke Teemeisterin

Die Urasenke Teemeisterin Soyu Mukai wurde in Japan ausgebildet. Sie unterrichtet seit 1988 in der Schweiz, und ist und unter anderem im Isshin-an des Museum Rietberg in Zürich tätig.

Die Handlung der Teezubereitung ist eine Ausdrucksform der tiefen Freude und des Respekts.

"Ein Leben, Ein Zusammentreffen" 一期一会.

 

 

 

 

 

IKEBANA – JAPANISCHE BLUMENKUNST

 

Ikebana ist als eine der repräsentativen traditionellen Künste in der ganzen Welt bekannt geworden. Der bewusste Umgang mit den Pflanzen in unserer Nähe hinterlässt Spuren im eigenen Leben. Er vertieft in uns das Verständnis für die Schönheit und Kräfte der Natur und öffnet Auge und Herz für diese stille, vergängliche Kunst.

 

Ikenobo:

In Japan gibt es viele verschiedene Ikebanaschulen; Ikenobo ist die älteste, und deshalb stark in der Tradition verwurzelt. Sie fühlt sich einem Jahrhunderte alten Erbe verpflichtet. Den jeweiligen Zeiteinflüssen hat sie sich aber nie verschlossen und alle neuen Impulse in die Lehre integriert. Die Absicht, durch Ikebana Harmonie und innere Ruhe zu erreichen, ist aber unverändert gültig geblieben.

 

Ursula Steiner - Ehemalige Leiterin der Ikenobo Study Group Bern:

Seit ihrer Ausbildung als Floristin ist sie am Gestalten mit Blumen interessiert. Ab 1986 begab sie sich auf den klassischen Ausbildungsweg mit Frau Sushui Pointner-Komoda in München, Senior-Professor der Ikenobo-Schule Kyoto. Am Ikenobo Hauptsitz in Kyoto besucht sie regelmässig Weiterbildungs-Seminarien bei verschiedenen Professoren. Sie beteiligte sich an Ausstellungen im In- und Ausland.

 

 

 

Japanische Botschaft zu Liechtenstein

mit freundlicher Unterstützung des Liechtenstein-Japan Friendship Club

 

Neutrik AG