Japanische Botschaft in der Schweiz

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在スイス日本国大使館

Die Japanische Botschaft in der Schweiz ist auch für das Fürstentum Liechtenstein akkreditiert

Vortrag, Finissage und Verlängerung bis Ende August: Sonderausstellung „Die Welt der Kalligraphie“

Am 17. August fand im Japanischen Informations- und Kulturzentrum im Rahmen der Sonderausstellung „Die Welt der Kalligraphie“ ein Vortrag zum Leben von Sakamoto Ryôma statt. Für den Vortrag ist Herr Tosao Takeuchi aus Japan angereist. Als Vorstandsmitglied der Sakamoto Ryôma Stiftung wusste er vieles über das bewegte Leben von Sakamoto Ryôma zu erzählen. Sakamoto Ryôma war ein wichtiger Wegbereiter für die 1868 erfolgte Meiji-Restauration.
 

Herr Tosao Takeuchi
 
Das Publikum lauscht gespannt zu

Da Sakamoto Ryôma sich selber in der japanischen Kampfkunst geübt hat, gab es in der Vortragshälfte eine Kendo-Demonstration des „Shin Ho Kan Bern“ (www.kendobern.ch). Im Garten des Kulturzentrums führte Martin Sterchi, Leiter der Kendo-Abteilung des Shin Ho Kan Bern, und Silvan Ott, Kadermitglied des Schweizerischen Kendo-Teams, die zahlreichen Besucher in den Weg des Schwertes ein.
 

Kendo-Demonstration
 
Kendo-Demonstration

Nach der Kendo-Demonstration wurde der Vortrag weitergeführt und mit einem kleinen Apéro ausgeklungen.

Am Tag darauf Sonntag, den 18. August fand die offzielle Finissage der Sonderausstellung statt. Bei sommerlichen Temperaturen fanden sich über 100 Gäste ein, um die Ausstellung feierlich mit einem vollgepacktem Programm zu verabschieden.
Zu Beginn hat Herr Tosao Taekuchi eine Kalligraphie-Demonstration durchgeführt. Mit grossen Pinseln hat Herr Takeuchi seine Erfahrenheit in der Kalligraphie präsentiert.
Danach hatte man unter der Leitung der Moji-Art Group Sakayachi Bern und Herrn Fritz Tschanz die Möglichkeit, selber in die japanische, sowie die westliche Kalligraphie hinein zu schnuppern.
 

Japanische Kalligraphie-Demonstration durch Herr Tosao Takeuchi
 

Workshop der japanischen Kalligraphie
 
Workshop der westlichen Kalligraphie

Als feierlichen Abschluss hatten wir das Vergnügen, den japanischen Chor Mizu-no-Kai aus Neuchâtel, der mit Chorkolleginnen aus Bern unterstützt wurde, bei uns begrüssen zu dürfen. Um auch die freundschaftliche Beziehung zwischen Japan und der Schweiz hervorzuheben, hat der Chor unter der Leitung von Frau Setsuko Jeanneret-Oshiro, unter anderem Lieder wie „Edelweiss“ und „Oh Vreneli“ auf Japanisch vorgetragen.
 

Während dem Chorkonzert
 
v.l.n.r. Fritz Tschanz, Ichiro Shimogaite, Chisako Schöchli, Yasuko Friche, Kayoko Nakamura und Sawako Sulzberger


Während dem Apéro
 

Während dem Apéro

Bevor die Veranstaltung mit einem reichen Apéro zu Ende ging, hielten Herr Ichiro Shimogaite, Direktor des Japanischen Informations- und Kulturzentrum, Frau Sawako Sulzberger, Frau Kayoko Nakamura, Frau Yasuko Friche und Frau Chisako Schöchli, Mitglieder der Moji-Art Group Sakayachi Bern, sowie Herr Fritz Tschanz, Schweizer Schönschreiber, ein kurzes Abschlusswort. Man bedankte sich gegenseitig für die hervorragende Zusammenarbeit und feierte den Erfolg der Ausstellung, welche weit über 600 Besuche über ihre Laufzeit verbuchen konnte. Die Finissage war ein würdiger offzieller Abschluss.

Obwohl die Ausstellung offziell zu Ende ist, werden die Werke noch bis Ende August bei uns zu sehen sein, da die Künstlerinnen und Künstler einer Verlängerung zugestimmt haben.

Neben der verlängerten Kalligraphie-Ausstellung, läuft momentan weiterhin auch die Sonderausstellung „Übergang zur neuen Ära: von Heisei zu Reiwa“, sowie die Ausstellung „Japanische Keramik & Lackwaren“ mit Leihgaben des Bernischen Historischen Museums.
Zögern Sie nicht und besuchen Sie uns!