Japanische Botschaft in der Schweiz

日本国国旗

在スイス日本国大使館

Die Japanische Botschaft in der Schweiz ist auch für das Fürstentum Liechtenstein akkreditiert

Impressionen zum grossen Japanfest vom 15. September

Mit viel Leidenschaft und Engagement haben die Japanische Botschaft und das Bernische Historische Museum am 15. September zum ersten Mal gemeinsam ein Japanfest durchgeführt. Gemeinsam mit über 3500 Besuchern am Japanfest konnten wir einen erlebnisreichen Tag erleben.

 

Das Wetter war uns wohlgesonnen und wir hatten das grosse Glück das Fest bei besten Verhältnissen durchzuführen.

Um 11 Uhr wurde das Japanfest offiziell mit einer kurzen Begrüssung der Japanischen Botschaft und des Bernischen Historischen Museums eröffnet. Als Auftakt spielte die Gruppe „Ko-Kiraku“ mit 11 Mitgliedern ein Konzert bestehend aus Shamisen, Trommeln und Gesang.

 


Begrüssung
 
Die Gruppe "Ko-Kiraku"


Während draussen die Gäste den Shamisen-Klängen lauschten, wurden im ersten Stock in der Halle im Museum fleissig Kraniche gefaltet, japanische Schriftzeichen geschrieben, Kimono anprobiert oder strategische Schachzüge für das Spiel „Go“ diskutiert.
 


Kraniche werden gefaltet
 
Japanische Kalligraphie

 


Go-Spiel
Bild: Christine Moor, Bernisches Historisches Museum
 
Teezeremonie
Bild: Christine Moor, Bernisches Historisches Museum


Daneben gab es mehrmals Führungen durch die Japansammlung des Museums, sowie zwei Teezeremonien im Teezimmer der Japansammlung.

 

Während draussen die Bühne für den japanischen Chor „BeNi & Mizu“ vorbereitet wurde, zeigte der Koko Kyudo Club in Bern ihr Können im Bogenschiessen auf 28 Meter.
 


Kyudo Demonstration
 
"BeNi & Mizu" Chor

 


Führung durch die Japansammlung
Bild: Christine Moor, Bernisches Historisches Museum
 
Die Essstände luden zu japanischen Leckerbissen ein


Der japanische Chor erfreute die zahlreichen Zuschauer mit bekannten und in Japan populären Lieder, wobei besonders die japanische Version von „Oh Vreneli“ für viel freudige Gesichter sorgte.

 

Für angemeldete Gäste wurden am Nachmittag zwei Ikebana Workshops von der Ikenobo Study Group Bern durchgeführt, bei denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblick in die Kunst des Blumenarrangements erhielten. Zur gleichen Zeit kreuzten die Mitglieder des Shin Ho Kan Bern ihre Bambusschwerter und demonstrierten die Grundlagen von Kendo, dem Weg des Schwertes.
 


Ikebana Workshop
 
Kendo Demonstration


Sehr traditionell ging es weiter mit der Koto-Gruppe „Kinmei No Kai“, die unter dem Titel „Ito No Hibiki“, auf Deutsch „Der Klang der Saiten“, die Besucherinnen und Besucher mit ihrem feinen Spiel in Bann zogen. Nach dem Konzert gab die Aikidoschule Bern eine Demonstration in Aikido, welche aus alten, traditionellen Kampfkünsten heraus entwickelt wurde.
 


Die Koto Gruppe "Kinmei Kai"
 
Aikido Demonstration


Natürlich dürfen an einem Japanfest auch die Trommeln und der Reiswein nicht fehlen. Auf der Bühne erlebten die Besucherinnen und Besucher ein kraftvolles, energiereiches Konzert der Taiko Gruppe „Goraiko Taiko“. In der Halle im ersten Stock konnten angemeldete Personen von einem ausgebildeten Sake-Sommelier sich in die Welt des Reisweins einarbeiten lassen und mehr über dessen Geschichte, Herstellung und Geschmack erfahren.
 


Zahlreiche Besucher genossen das Bühnenprogramm
Bild: Christine Moor, Bernisches Historisches Museum

 


Die Gruppe "Goraiko Taiko"
 
Reiswein Workshop


Der Abschluss des Festes wurde mit bon odori, einem traditionellen Volkstanz, gefeiert. Nachdem die Gruppe „Dento Gei No Aiko Kai“ den Tanz vorgezeigt haben, wurden die Besucherinnen und Besucher ermuntert mitzutanzen, was viele Gäste auch taten und dem Fest zu einem wahrhaft krönenden Abschluss verhalf.
 


bon odori


Wir möchten uns nochmals ganz herzlich beim Bernischen Historischen Museum und den angereisten Gruppen und Kooperationspartnerinnen und -partner für die hervorragende Zusammenarbeit bedanken.
 
Dank der exzellenten Beziehung mit dem Museum, haben wir auch Leihgaben erhalten, die im Japanischen Informations- und Kulturzentrum ausgestellt werden. Momentan werden Keramik- und Lackwaren gezeigt.  
 
Bei uns im Japanischen Informations- und Kulturzentrum geht es am 3. Oktober wieder weiter mit der Eröffnungsfeier zur Sonderausstellung „Anfänge der Japanisch-Schweizerischen Beziehungen - Japan aus Sicht der Schweizer im späten 19. Jahrhundert“. Mehr Informationen finden Sie auch hier.
 
Wir freuen uns auf ihren Besuch!